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Kleiderschrank nach Farben aussortieren: 7 Schritte

Ordentlich sortierte Kleidung im Schrank

Beim Kleiderschrank-Check nach Farben sortierst du alles nach Farben, hältst gesichtsnahe Teile unter das Kinn und entscheidest in drei Stapeln: Behalten, Testen, Gehen lassen. So siehst du, welche Farben dir stehen, wo Lücken sind und was du nie trägst.

Die 7 Schritte

  1. Alles nach Farben ordnen. Leg Teile nach Farbgruppen auf das Bett oder hänge sie um. Schon dieser Schritt zeigt, wo sich ein Farbton häuft.
  2. Gesichtsnahe Teile testen. Halte Oberteile, Schals und Mäntel bei Tageslicht unter das Kinn. Verteile sie auf drei Stapel (Tabelle unten).
  3. Die letzten 30 Tage prüfen. Was hast du wirklich getragen? Teile, die lange hängen, haben einen Grund.
  4. Lücken und Überschuss sehen. Fünf graue Pullover, aber keine passende Hose? Das zeigt dir, was fehlt.
  5. Einen Akzent planen. Entscheide dich für eine Farbe, die du gezielt als Highlight einsetzt.
  6. Abgeben ohne Druck. Spenden, tauschen, verkaufen, verschenken. Du musst nichts wegwerfen.
  7. Mit Plan einkaufen. Kaufe künftig nur Farben, die zu deiner Palette passen.

Die drei Stapel

StapelEntscheidungBeispiel
Behaltensteht dir und du trägst esMarineblau Pullover, den du oft anziehst
Testenunsicher, noch einmal prüfenEislavendel Bluse, die mal passt, mal nicht
Gehen lassensteht nicht oder wird nicht getragenSenfgelb Top, das dich blass macht

Beim Testen-Stapel gilt: Probiere die Teile in einer Woche erneut und entscheide dann.

Ordentlich sortierte Kleidung im Schrank

Typische Fragen beim Testen

  • Wirken Haut und Augen frischer oder müder?
  • Schaue ich zuerst auf das Gesicht oder auf das Kleidungsstück?
  • Würde ich es auch ohne Anlass anziehen?

Wenn du deinen Unterton noch nicht kennst, hilft dir Hautunterton bestimmen bei der Einordnung.

Eine Palette als Filter

Wer weiß, welche Farben passen, kauft gezielter. Wie du aus deinen Lieblingsfarben eine Palette baust, steht im Beitrag zur Kapselgarderobe mit Farbplan. Die Typen und ihre Farben findest du in der Unterton-Übersicht.

So gehst du praktisch vor

Plane etwa zwei Stunden ein und nimm dir ein ruhiges Zeitfenster bei Tageslicht. Leg dir einen Spiegel bereit, drei Kisten oder Wäschekörbe für die Stapel und ein Notizbuch für Lücken. Beginne mit einer Kategorie, zum Beispiel Oberteilen, denn sie liegen am nächsten am Gesicht und der Effekt ist am deutlichsten.

Notiere während des Sortierens, welche Farben sich wiederholen und welche gar nicht vorkommen. Diese Liste wird später dein Einkaufsfilter: Sie verhindert, dass du zum sechsten Mal dasselbe Grau kaufst.

Nach dem Aussortieren lohnt ein zweiter Blick nach ein bis zwei Wochen. Vermisst du etwas aus dem Gehen-lassen-Stapel? Dann hol es zurück. Alles, was du nicht vermisst, kannst du guten Gewissens abgeben.

Was mit den aussortierten Teilen passiert

Gut erhaltene Kleidung kannst du verschenken, bei Freunden tauschen, spenden oder weiterverkaufen. Defekte Stücke lassen sich oft reparieren oder umnähen. Es entsteht kein Druck, alles sofort loszuwerden: Eine Kiste für unsichere Teile, die du in einigen Wochen noch einmal ansiehst, ist völlig in Ordnung.

Typische Fehler

  • Alles auf einmal wollen. Bleib bei einer Kategorie pro Durchgang.
  • Nur nach Gefühl entscheiden. Nutze Tageslicht und den Kinntest.
  • Sentimentale Teile ausblenden. Du darfst Erinnerungsstücke behalten, auch wenn sie nicht in die Palette passen.

Wie Kittyfit dabei hilft

In Kittyfit legst du einen digitalen Schrank an, und jedes Teil bekommt ein Abzeichen, das zeigt, wie gut es zu deinem Unterton passt. Die Analyse läuft auf dem Gerät. Mehr zur App.

Häufige Fragen

Muss ich alles auf einmal machen?

Nein. Du kannst Kategorie für Kategorie vorgehen, etwa erst Oberteile, dann Hosen.

Was, wenn mir ein Teil gefällt, aber nicht steht?

Trag es weiter weg vom Gesicht, zum Beispiel als Hose, oder kombiniere es mit einem Oberteil in einer stimmigen Farbe.

Wohin mit aussortierten Teilen?

Verschenken, spenden, tauschen oder verkaufen sind gute Wege. Es besteht kein Druck, etwas wegzuwerfen.

Allgemeine Stilhinweise auf Basis gängiger Farbanalyse-Praxis, keine medizinische oder dermatologische Beratung. Ergebnisse hängen von Licht, Gerät und Person ab.

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